Das Honorar des Anwalts

Abrechnung nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz

Grundsätzlich wird das Anwaltshonorar - ähnlich wie bei Notaren, Ärzten und Architekten - nach einem gesetzlichen Tarifsystem, dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), bestimmt.

Für Rechtsuchende, die durch eine Rechtsschutzversicherung abgesichert sind, übernehmen wir als kostenlosen Service die Deckungsanfrage.


Vergütungsvereinbarung – Stundensatz oder Pauschalhonorar

Der Abschluss einer Vergütungsvereinbarung vor dem Tätigwerden des Rechtsanwalts bietet oftmals eine gerechtere und transparentere Möglichkeit, die Vergütung zu regeln als die Abrechnung nach den Vorschriften des RVG. In Frage kommt eine Berechnung nach der für die Bearbeitung Ihrer Angelegenheit aufgewendeten Zeit, also nach Stundensatz. Oder es wird ein bestimmter Betrag als Pauschalhonorar festgelegt. So ist der Kostenrahmen bereits vor Auftragserteilung klar umrissen. Es ist sichergestellt, dass einfach gelagerte Sachverhalte mit hohen Streitwerten nicht unverhältnismäßig hohe Kosten verursachen (so ggf. bei der Abrechnung nach RVG), dass andererseits aber der Rechtsanwalt in umfangreichen Angelegenheiten (mit geringem Streitwert) angemessen vergütet wird und nicht das Mandat wegen seiner Unwirtschaftlichkeit von vornherein ablehnen muss.


Beratungs- bzw. Prozesskostenhilfe

Beratungshilfe kann Ihnen gewährt werden, wenn Sie auf Grund Ihrer finanziellen Verhältnisse nicht in der Lage sind, die Beratung oder die vorgerichtliche Vertretung durch einen Rechtsanwalt zu bezahlen. Die Beratungshilfe müssen Sie bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht (Das für Ihren Wohnort zuständige Amtsgericht). beantragen. Den Antrag finden Sie hier. Bitte beachten Sie die Ausfüllhinweise und füllen Sie den Antrag vollständig aus, fügen Sie die Belege bei und leiten Sie den Antrag nebst Belegen dem für Sie zuständigen Amtsgericht zu. Mit dem Berechtigungsschein, den Sie aufgrund Ihres Antrags vom Amtsgericht erhalten haben, können Sie einen Anwalt mit Ihrem Fall betrauen.

Prozesskostenhilfe kann Ihnen gewährt werden, wenn Sie auf Grund Ihrer finanziellen Verhältnisse nicht in der Lage sind, ein für Sie aussichtsreiches Gerichtsverfahren gegen einen anderen zu führen oder Sie ungerechtfertigt verklagt werden. Den Antrag auf Prozesskostenhilfe stellt Ihr Rechtsanwalt für Sie im Gerichtsverfahren. Dazu muss dem Gericht mit einer Erklärung über Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse jedoch nachgewiesen werden, dass Sie bedürftig sind. Diese Erklärung finden Sie hier. Bitte beachten Sie die Ausfüllhinweise und füllen Sie den Antrag vollständig aus und leiten Sie diesen nebst Belegen an Ihren Rechtsanwalt.


Beratung hinsichtlich der zu erwartenden Kosten

Bitte scheuen Sie sich nicht davor, vor unserer Beauftragung die zu erwartenden Kosten zu erfragen.